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    dedica, Fachmagazin für Trends & Lifestyle rund um Werbeartikel

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    Aktuelle Ausgabe
    STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG

    Die Top 5 für den Schulanfang_- Worauf es bei der Grundausstattung im Federmäppchen ankommt

    Kinder am Laptop vor hell erleuchteten Bildschirmen - dieses Bild prägte seit 2020 unsere Vorstellung von Schülern im Distanzunterricht. Doch egal, wie und wo das nächste Schuljahr starten wird - vor Ort im Klassenzimmer oder im Corona-bedingten Homeschooling: eine gute Grundausstattung im Federmäppchen ist für Erstklässler unerlässlich. STAEDTLER erklärt, welche fünf Must-Haves auf keinen Fall fehlen dürfen und auf was es bei der Auswahl der richtigen Werkzeuge für Schreibanfänger ankommt.

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    Nach dem Kindergarten beginnt für Kinder i.d.R. zwischen dem 5. und 7. Lebensjahr die allgemeine Schulpflicht. Während der Schulanfang in einigen Ländern mit Festen begangen wird, bleibt der erste Schultag in den meisten Teilen der Welt ein ganz normaler Tag. Doch egal ob in der prall gefüllten Schultüte wie in Deutschland oder einfach nur gut verstaut im Ranzen – auf ihre allererste Schulausstattung mit Bleistift und Co. freuen sich alle Kinder weltweit. Damit es aber nicht schon nach kurzer Zeit zu Unmut kommt und das Schulkind schnell wieder die Lust am Schreibenlernen verliert, sollten Eltern beim Kauf der Schulmaterialien ein paar Dinge beachten.

    1. Bleistift – Der Allrounder
      Weltweit ist der Bleistift DER Stift zum Schreibenlernen – egal ob Deutschland, Japan oder Südafrika. Selbst in China, im Land von Schriftzeichen und Kalligrafie, ist er ein unerlässlicher Helfer, um in die Welt der Handschrift einzutauchen. Das Schöne am Bleistift: kleine Schreibfehler sind mit einem Radierer im Handumdrehen wieder weggezaubert. Der Bleistift ist ein Allrounder. Er eignet sich zum Schreiben, Skizzieren und Zeichnen, liegt gut in der Hand, ist lange nutzbar, jederzeit einsatzbereit und ermöglicht je nach Druck und Position verschiedene Strichstärken. Während in Europa zum Schreibenlernen eher die Härte HB bevorzugt wird, verwenden Schülerinnen und Schüler in Asien überwiegend Bleistifte im Härtegrad 2B und weicher.Ein klassischer Bleistift ist 175 Millimeter lang. Seine Form ist rund, sechskantig oder dreikantig. Die hexagonale Form wurde erfunden, damit der Stift nicht mehr wegrollt, vom Tisch fällt und so die Mine bricht. Die ergonomische Dreikantform sorgt für ein entspanntes Schreiben und Malen. Europäer legen großen Wert auf Ergonomie, so werden Dreikant-Stifte hier auch deutlich stärker nachgefragt als im Rest der Welt. Tupfen und Tauchkappe am Stiftende veredeln den Bleistift. Schreibanfänger verwenden häufig eine Jumbo-Version für erste Schwung- und Schreibübungen. Die dickere Form des Schreiblernbleistiftes liegt gut in der kleinen Kinderhand und sorgt so für einen sicheren Halt.
    1. Buntstifte – Wie Kindergedanken bunt wurden
      Sonnengelb, Himmelblau, Grasgrün – Farben machen das Leben bunt und begleiten uns schon von Kindesbeinen an. Insbesondere der Buntstift ist zum treuen Begleiter und Gestalter der Kindheit geworden. Er gehört neben dem Bleistift zum zweiten unerlässlichen Schreibgerät im Federmäppchen. Die Grundfarben sind ein Muss, über weitere, geforderte Farbnuancen entscheidet i.d.R. der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin. Beim Kauf von Buntstiften für die erste Grundausstattung gilt: Klasse statt Masse. Auch wenn gute Angebote mit einer Vielzahl an Farben locken – für den Start ins Schulleben reicht eine Auswahl mit den wichtigsten Farbtönen aus. Dafür sollten Eltern Wert auf Qualität legen. Hochwertige Verarbeitung und Zuverlässigkeit, ergonomische Form für sicheren und ermüdungsfreien Halt und eine guter Farbabstrich sollten bei der Auswahl der passenden Buntstifte im Vordergrund stehen.1834 gelang Johann Sebastian Staedtler durch die Weiterentwicklung des Rötelstiftes eine entscheidende Innovation: der Buntstift, so wie wir ihn heute kennen. Wer vor 400 Jahren mit trockenen Materialien malen wollte, konnte sich zwischen Zeichenkohle, Röthel und Pastellkreiden entscheiden, bekam aber schmutzige Hände. Das änderte sich ab dem 17. Jahrhundert mit der Entwicklung des holzgefassten Bleistifts. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde neben Graphit ebenfalls Röthel und Pastellkreide nach und nach in eine Holzfassung eingepasst. In Nürnberg gelang es Johann Sebastian Staedtler, den Röthelstift so zu verbessern, dass er sich „gleich Bleistiften auf das Feinste spitzen ließ“, feine Strichstärken ermöglichte und besser auf Papier haftete. Er entwickelte ein Verfahren zur Herstellung verschiedenfarbiger Ölkreideminen. Die von ihm 1835 gegründete Firma J.S. Staedtler spezialisierte sich schließlich auf die Produktion dieses neuen Farbstifts.
    1. Spitzer – Handlich, praktisch – eine saubere Sache
      Spitzer gibt es in allerlei Formen und Farben. Sie sind aus Kunststoff oder Metall und werden sowohl für normalstarke, klassische Stiftformate als auch für dickere Jumbo-Ausführungen angeboten. Was viele nicht wissen: Es gibt Unterschiede beim Spitzen von Bleistiften und Buntstiften. Bleistifte zeichnen sich durch eine besonders harte und robuste Mine aus. Deshalb können sie sehr dünn und schlank angespitzt werden, ohne dass die Mine dabei bricht. Buntstifte besitzen im Gegensatz dazu eine weichere Mine. Diese sollte etwas kürzer und stumpfer angespitzt werden, damit sie beim Malen nicht abbricht. Die Mine bricht beim Spitzen ständig ab? Dann liegt das in den meisten Fällen nicht am Stift, sondern an einem veralteten und stumpfen Spitzer. Als Faustregel gilt: Nach zwölf komplett abgespitzten Bleistiften sollte man den Spitzer ersetzen.Spitzdosen gibt es nicht mehr nur im großen Format, sondern auch handlich klein und passend fürs Federmäppchen. Sie bieten einen überzeugenden Vorteil: Der Sammelbehälter sorgt für ein schnelles und sauberes Ergebnis. Das ist besonders für Grundschüler von Vorteil. Sie müssen zum Spitzen nicht extra aufstehen und zum Mülleimer gehen, sondern können ihre Stifte direkt am Platz spitzen. Ein integrierter Deckel verhindert zudem zuverlässig, dass Spitzabfälle austreten und den Schulranzen verschmutzen könnten. STAEDTLER- Spitzdosen sind auch als Doppelspitzdosen für alle gängigen Standard- und Jumbo-Stiftformate erhältlich.
    1. Radierer – Aus Fehlern lernen
      Kein Federmäppchen ohne Radiergummi: Ein Schreibschwung in die verkehrte Richtung wäre nicht einfach korrigierbar, falsche Rechenergebnisse ließen sich nicht ohne weiteres auslöschen und beim Malen könnte man aus dem krummen Baum nicht einfach eine schöne Blume zaubern. Radiergummis machen es leicht, Geschichten zu ändern und neu zu schreiben. Hier lohnt es sich auf Qualität zu achten. Schlechte Radierergebnisse, verschmierte Linien und jede Menge Radiererkrümel auf dem Papier stören den Lernprozess und sorgen schnell für schlechte Laune.
    2. Lineal – Für kleine Linienkünstler
      Linien ziehen, Unterstreichen, Durchstreichen, Zeichnen oder Abmessen – das Lineal ist ein praktisches Hilfsmittel. Es gibt sie in vielen Varianten und aus unterschiedlichem Material: ob aus Plexiglas, Aluminium, Holz oder Kunststoff, bunt bedruckt oder transparent, als gerades Lineal oder Geodreieck. Für den Schulstart werden einfache, gerade Lineale benötigt. Diese werden häufig in 15 oder 30 Zentimeter Länge angeboten, wobei die kürzere Variante ins Federmäppchen passt. Kunststoff-Ausführungen schonen die Schlaufen im Federmäppchen. Und wofür ist das Loch gut, das heute noch in vielen Linealen zu finden ist? Bereits in der Vergangenheit gehörte ein Lineal zur Grundausstattung jedes Grundschülers. Da man früher in der Schule noch Schiefertafeln zum Schreiben verwendet hat, benötigten die Schüler einen Lappen zum Säubern ihrer Tafeln. Dieser hing an einem Bändchen, welches durch das Loch am Lineal gezogen wurde, um ihn daran zu befestigen. 

      www.staedtler.com

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