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    Aktuelle Ausgabe
    Gastbeitrag von Stefan Häseli, Kommunikationstrainer, Keynote-Speaker, Moderator und Autor

    Zum Welttag der Dankbarkeit: für Mitarbeitende genau wie für Führungskräfte angesagter denn je

    Wir begehen den Welttag der Dankbarkeit, den so genannten World Gratitude Day. Am 21. September soll man anderen Menschen sagen, wofür man dankbar ist und im Idealfall so seine Dankbarkeit verbreiten. Einerseits handelt es sich um eines der stärksten Gefühle, andererseits hat Dankbarkeit ihren Ursprung in einer Haltung. Es ist die Haltung der Dankbarkeit, die einen Dankbarkeit fühlen lässt. Der Kommunikationsexperte Stefan Häseli schaut zu diesem Anlass einmal etwas genauer hin – auf diesen hohen Akt der Selbstreflexion.

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  • Was für ein guter Zeitpunkt, um wieder einmal Dankbarkeit auszudrücken. Beispielsweise gegenüber einem Mitmenschen für eine Handlung, die einen persönlich gerade freut. Es kann die Dankbarkeit gegenüber dem Partner sein, der dafür sorgt, dass man sich so gut im Leben fühlt. Oder die Dankbarkeit gegenüber einem Mitarbeitenden, der durch seinen großen Einsatz viel für den Unternehmenserfolg leistet. Es kann übrigens auch die Dankbarkeit gegenüber einer führungsverantwortlichen Person sein und dafür, dass sie so weitsichtig plant. Und es kann die kleine Dankbarkeit sein, wenn ein Kunde an der Kasse dem Kassenpersonal für ein Lächeln oder mit einem solchen dankt.

    Danke zu sagen – das wirkt! Für den anderen Menschen genau wie für sich selbst. Dem anderen gegenüber ein Danke auszudrücken, löst beim Gegenüber ein positives Feedback in Form einer Rückmeldung oder eines Lächelns aus. So einfach ist das – und schon geht es beiden besser. Doch es kann nicht darum gehen, am Welttag der Dankbarkeit bei möglichst vielen Leute ein Danke abzugeben. Das ist zwar durchaus ein guter Anfang, muss aber nicht zwingend grad schon ausreichen.

    Danke ist noch mehr als „nur“ Dankbarkeit
    Ein Danke, sei es zu sich selbst und erst recht gegenüber den Mitmenschen, ist dann ein Erfolg bringendes Danke, wenn es von Herzen kommt. Wenn es konkret formuliert ist und sich darüber hinaus auch im Subtext, also in der Körperhaltung und in der Stimme ausdrückt. Dann erst ist das Danke glaubwürdig. Und schon sind wir bei der Kommunikation angekommen – dem eigentlichen Schmiermittel der menschlichen Beziehung.

    Auf der Suche nach der informellen Gründungsgeschichte dieses Aktionstages landet man übrigens bei der Dinner-Party eines führenden UN-Abgeordneten auf Hawaii im Jahr 1965. Beim Thanksgiving Essen im International East-West Center kamen die Gäste zu dem Endschluss, dass es eine wundervolle Idee wäre, an einem Tag des Jahres ihren Dank für die vielen hervorragenden Dinge in der Welt auszudrücken. Inspiriert und beseelt griffen viele diese Idee in ihren Heimatländern auf.

    Tipps zur Dankbarkeit
    Ganz gleich, ob Sie Dankbarkeit als positives Gefühl transportieren möchten oder ob es Ihre Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung ist, die Sie erhalten haben: Wer den Tag der Dankbarkeit nutzt, sich und anderen Danke zu sagen, sollte dabei drei wesentliche Aspekte berücksichtigen:

    • Formulieren Sie Ihre Dankbarkeit ganz konkret, zum Beispiel mit dem Satz „Ich bedanke mich bei Ihnen, weil Sie gerade dieses oder jenes gemacht haben“.
    • Sie sollten diesen Akt von Herzen tun, also die Dankbarkeit fühlen.
    • Zeigen Sie Ihren Dank in hoher Präsenz und freuen Sie sich dann über das Feedback.

    So haben Sie nicht „einfach nur“ Danke gesagt, sondern haben gleichzeitig etwas für Ihre Glaubwürdigkeit und Authentizität getan. Mehr noch: Studien zeigen, dass Dankbarkeit den Empfänger dazu motivieren kann, seinen Wohltäter aufzusuchen, wodurch sich die Beziehung zwischen den beiden Personen verstärkt. Ist das nicht Anlass genug, um den Welttag der Dankbarkeit gegenüber Ihren Mitmenschen, Ihren Mitarbeitenden oder Kollegen, Ihrem Team oder Vorgesetzten gut zu nutzen?

    www.stefan-haeseli.com

    BU:
    Foto: AdobeStock

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