Am 22. und 23. April veranstaltet der EDM-Spezialist Sodick seine Competence Days 2026 in Düsseldorf. Unter dem Motto „Technologie, die echte Fortschritte ermöglicht“ erwartet die zahlreichen Besucher ein praxisorientiertes Programm mit Live-Demonstrationen an acht betriebsbereiten Maschinen sowie Fachvorträgen von Partnerunternehmen. Der Fokus liegt auf direktem Austausch in entspannter Atmosphäre – fernab von großen Messehallen.
Der Anspruch der Competence Days ist klar formuliert: Kompetenz zeigen. Im Mittelpunkt stehen deshalb Live-Demos an allen ausgestellten Maschinen sowie praxisorientierte Fachvorträge der Partner Erowa, fruitcore robotics, bedra, ITS- Technologies, Hexagon und DCAM. Einen besonderen Einblick gewährt Tutima: Der Uhrenhersteller aus Glashütte zeigt, welche extremen Präzisionsanforderungen die Uhrenindustrie an die Fertigung stellt und wie Sodick-Maschinen diesen Ansprüchen gerecht werden.
Kunden können eigene Fertigungsherausforderungen einbringen und gemeinsam mit Sodick-Anwendungstechnikern und Partnern konkrete Ansätze erarbeiten. Die Technologieschwerpunkte des Events sind dabei bewusst breit gefächert: innovative Energieeffizienz, iGroove live erleben, Mehrachsbearbeitung, Automation, Qualitätsmessen direkt an der Maschine, CAM-Programmierung für Mehrachsenbearbeitung sowie die Wirtschaftlichkeit von Drahtelektroden.
„Unsere Competence Days sind kein klassisches Messeevent, sondern ein Forum für echte Fachgespräche“, betont Giuseppe Addelia, Geschäftsführer der Sodick Deutschland GmbH. „Wer seine Erodiermaschinen wirklich versteht und optimal einsetzt, hat einen messbaren Wettbewerbsvorteil – genau das wollen wir an diesen zwei Tagen vermitteln.“
Eines der Maschinen-Highlights der Competence Days ist die ALC600P mit ITS-X-300-Achse und DCAM-Software, die 8-Achsen-Simultanbearbeitung ermöglicht. Damit lassen sich hochkomplexe Geometrien in einem Arbeitsgang fertigen – ein entscheidender Vorteil, wenn Bauteile immer anspruchsvoller werden. Die Maschine erreicht eine Positioniergenauigkeit von 1 µm, verfügt über einen temperierten Tisch, eine erweiterte Temperaturausgleichsensorik und ein integriertes Energiesparmanagement mit elektronisch geregelten Pumpen, das den Verbrauch um 20 Prozent reduziert.
Das zweite Maschinen-Highlight zeigt, wohin die Reise in der mannlosen Fertigung auch beim Erodieren geht: Die ALC600G in Kombination mit dem SDG.ProOne, einem 6-Achs-Roboter – und der ITS-HV-100-Achse demonstriert automatisiertes Drahterodieren direkt für den Produktionseinsatz. Das System ist platzsparend, flexibel skalierbar und eignet sich sowohl für die Einzelteil- als auch für die Serienfertigung.




