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    Ausgabenarchiv

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    Aktuelle Ausgabe
    Von drei Seiten betrachtet

    Ernährung 2050 – Wie wird die Menschheit in der Zukunft satt?

    Die nächste Krise ist schon im Anmarsch. Noch bewegt sie uns nur peripher, sie ist schleichend wie der tückische Auftritt des Corona-Virus, aber wird uns – vielleicht noch nicht in den kommenden Jahren, aber spätestens im nächsten Jahrzehnt - mit Wucht treffen: Die Zunahme und Veränderung der Weltbevölkerung und ihrer Ernährung vor dem Hintergrund des argumentativ nicht mehr bestreitbaren Klimawandels.

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    Seit über zwei Jahren beherrscht die zermürbende Corona-Pandemie unser tägliches Leben, bringt schreckliche Schicksalsschläge in Familien auf der ganzen Welt, führt zu unversöhnlichen Streitigkeiten zwischen Geimpften, die ihre Solidarität gegenüber der Gesellschaft unterstreichen und den Ungeimpften, die auf ein ihrer Meinung nach unverbrüchliches Freiheitsrecht pochen. Irgendwann – hoffentlich schon bald – wird er vorbei sein, dieser Covid-19 Überfall auf die Menschheit. Wir werden den Ballast des Maskentragens, der Schließung von Theatern und Kinos, der Zuschauerausschlüsse von Fußballspielen und der Besuchseinschränkungen von Bars und Restaurants wie lästiges Gepäck von unseren Schultern schütteln. Endlich geht das Leben weiter wie vor der Pandemie. Alles wird wieder so, wie es war!

    Doch wir sollten uns nichts vormachen. Die nächste Krise ist schon im Anmarsch. Gegenwärtig leben auf der Erde etwa 7,84 Milliarden Menschen. Schon 2050 werden es fast zehn Milliarden sein. Nach Prognosen der Vereinten Nationen müsste bis dahin die Nahrungsmittelproduktion um rund 70 Prozent gesteigert werden, um rund um den Globus alle Frauen, Kinder, Männer sättigen zu können. Doch wir erleben egoistische Staaten, die alle Rohstoffe im Innern ihrer Regionen ihr eigen nennen, Länder, die rigoros Regenwälder abholzen, die der ganzen Erde doch großen Nutzen bringen, Staaten, die auf übelste Weise fossile Brennstoffe abbauen und damit sogar der eigenen Bevölkerung schaden, zudem gigantische CO² Emissionen in die Atmosphäre schleudern.

    1950 hatte statistisch betrachtet jeder Bürger der Erde für seine Ernährung eine Agrarfläche von fast einem halben Hektar zur Verfügung, 2050 werden es nur noch 0,15 Hektar sein. Bis 2050 werden laut Prognose der UNO 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Nicht allein wegen der verschlechterten Klimabedingungen, sondern auch, weil die Menschen in ihren heimatlichen Umgebungen keinen Ausweg aus der Armut mehr sehen. Zugleich aber nimmt der Wohlstand in den urbanen Regionen zu. Dies führt zu einem enormen Mehrbedarf an Nahrungsmitteln, auch an tierischen Produkten.

     

    Lesen Sie den ganzen Artikel in der fng 1 2022.

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