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    Aktuelle Ausgabe
    Aus der fng2 2021:

    Gibt´s in Supermärkten bald keine Kassen mehr?

    Wenn man Experten auf diesem Wirtschaftsfeld Glauben schenkt, wird es in unseren Supermärkten schon bald keine Kassen mehr geben, keine Kassiererin, keinen Kassierer.

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    Man steht an der Kasse eines Supermarkts. Vor einem ein Paar mit einem unglaublich vollen Einkaufswagen. Bedächtig werden die Waren auf das Band gelegt, mal greift sie in den Wagen, mal er. Eine klare Kontinuität in der Abfolge des Prozesses an der Kasse ist zwischen den beiden nicht erkennbar. Die Kassiererin schiebt in aller Seelenruhe ein Produkt nach dem anderen über das Kassendisplay. Unentwegt piept es, und die Kunden legen ihre gekauften Artikel nicht etwa zurück in den Einkaufswagen, sondern stopfen sie mühevoll in mitgebrachte Tüten von anderen Handelsgesellschaften. Dann wollen sie zahlen, suchen angestrengt nach ihrem Portemonnaie oder wissen nicht genau, mit welcher Seite sie ihre Karte in das Gerät stecken sollen. All das kostet die nachfolgenden Kunden Zeit, und die stöhnen. Manch einer denkt, irgendwie ist dieses Zahlungssystem veraltet. Es müsste modernisiert werden. Waren aus dem Wagen aufs Band legen und hinterher wieder hineinwerfen, kann dies das Zahlungssystem der Zukunft sein?

    Natürlich nicht! Es wirkt – wenn wir in andere Länder schauen – ziemlich veraltet. Und wenn man Experten auf diesem Wirtschaftsfeld Glauben schenkt, wird es in unseren Supermärkten schon bald keine Kassen mehr geben, keine Kassiererin, keinen Kassierer. Der Kunde nimmt die Waren aus dem Regal und verlässt das Geschäft. Kameras und Sensoren in den Regalböden registrieren, wer die Artikel in welcher Menge oder mit welchem Gewicht entnimmt. Bezahlt wird per App.

    Tatsächlich ist das keine Fiktion, sondern bereits Realität. Die Deutsche Bahn und Deutschlands größte Lebensmittel-Handelskette Edeka haben kürzlich am Bahnhof Renningen bei Sindelfingen einen Mini-Markt eröffnet, der fast völlig ohne Personal auskommt. Die Kunden wählen ihre Produkte am Bildschirm aus und erhalten sie automatisch über einen Ausgabeschacht. Das Geschäft ist rund um die Uhr geöffnet. Die Bahn und Edeka reihen sich damit in einen weltweiten Trend hin zu einer Modernisierung der Bezahlsysteme und einer gewaltigen Personaleinsparung im Einzelhandel ein.

     

    Den ganzen Artikel lesen Sie in der fng 2!

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