Seit 1950 schon versteht sich die Organisation als Interessenvertreter und Innovationsmotor einer Branche, die immer wieder in der Kritik steht. Hoher
Wasserverbrauch, Bienensterben, Monokultur – kaum ein landwirtschaftliches Produkt stand besonders in den USA stärker in der Diskussion als die kalifornische Mandel. Überall findet sie sich auch in deutschen Supermärkten. Besonders zur Weihnachtszeit und überhaupt bei Festlichkeiten darf sie auf schick gedeckten Tafeln nicht fehlen.
Da kommt Almond Board ins Spiel. Der Verband arbeitet an Lösungen, die nicht nur die Produktion effizienter machen, sondern auch nachhaltiger gestalten sollen. Im Forschungszentrum in Modesto laufen jährlich Dutzende von Projekten – von neuen Bewässerungstechnologien über Studien zur Bodengesundheit bis hin zu Verbesserungen beim Bienenmanagement. Besonders stolz ist das Board auf Fortschritte im Bereich Precision Irrigation, zu deutsch Präzisionsbewässerung. Denn moderne Sensorik und KI-gestützte Analysen haben den Wasserverbrauch pro Pfund Mandeln in den letzten Jahrzehnten deutlich reduziert – ein wesentlicher Beitrag in einem US-Bundesstaat, der ständig unter Dürre leidet.
Ein weiterer Schwerpunkt des Verbandes ist die Kooperation mit Imkern. Denn ohne bestäubende Bienen gibt´s nun mal keine Mandeln. Das ABC unterstützt Programme, die Bienenkrankheiten erforschen, sichere Pestizidstrategien entwickeln und die Diversität der angebauten Mandelvarianten fördern. „Wir müssen die Gesundheit der Bienen schützen, auch um die Zukunft der über 7.500 Farmer in unserer Region zu sichern“, betont der Verband.





