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    Aktuelle Ausgabe
    Talk mit Christoph Minhoff

    „Kein alltägliches Lebensmittel sollte zum Luxusgut werden, das die Gesellschaft spaltet“

    Ein fng-Interview mit Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbandes Deutschland und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, BVE.

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    fng: Neue Besen kehren gut, lautet ein altes Sprichwort. Gilt das auch für die neue Bundesregierung, wenn Sie auf Ihren Tätigkeitsbereich, die Lebensmittelwirtschaft, blicken?

    Christoph Minhoff: Grundsätzlich sollte man immer offen für neue Personalien und Ideen sein, und wir möchten gemeinsam mit der neuen Regierung die drängenden Fragen und Herausforderungen unserer Zeit angehen. Nur zusammen werden wir zukunftsfähige, nachhaltige und gangbare Lösungswege finden.

    fng: Die Preise für Lebensmittel sind in Deutschland im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent gestiegen. Wenn es nach der neuen Regierung geht, könnten sie noch weiter nach oben klettern. „Ramschpreise für Lebensmittel darf es nicht geben“, hat kürzlich der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, gefordert. Wie weit kann denn an der Preisschraube gedreht werden?

    Christoph Minhoff: Lebensmittel müssen mehr wertgeschätzt werden, das ist grundsätzlich richtig. Hinter jedem Lebensmittel steht Arbeitszeit und Ressourceneinsatz. Diese Wertschöpfung sollte sich auch im Preis widerspiegeln. Aber natürlich muss sich die Gesellschaft auch Essen leisten können. Kein alltägliches Lebensmittel sollte zum Luxusgut werden, das die Gesellschaft spaltet.

    fng: Zu viel Zucker, Fett und Salz vornehmlich in Fertigprodukten, moniert der Minister. Für eine Reduktion setzt er auf staatliche Regulierung anstatt auf freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie. Was halten Sie davon?

    Christoph Minhoff: Das ist so nicht ganz richtig. Der Bundesminister hat sich beim Thema Reduktionsstrategie zunächst zwar aus dem Fenster gelehnt, aber letztlich noch nichts Konkretes angekündigt oder beschlossen. Wir haben eine Grundsatzvereinbarung, die wir mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gemeinsam unterschrieben haben. Diese läuft bis 2025 und ist für uns bindend. Wir gehen davon aus, dass auch das BMEL zu seiner Unterschrift steht, auch wenn zwischenzeitlich die Leitungsebene gewechselt hat. Die Wirtschaft hat bei der Reduzierung von Zucker und Salz auch bereits beachtliche Fortschritte erzielt.

     

    Das ganze Interview lesen Sie in der fng 1 2022.

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