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    Ausgabenarchiv

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    Aktuelle Ausgabe
    Mestemacher

    Mit dickem Umsatzplus ins 150. Jubiläumsjahr

    Die Brot- und Backwaren-Gruppe Mestemacher hat im vergangenen Jahr ein dickes Umsatzplus hingelegt. Der Ertrag stieg auf 147,4 Millionen Euro, was gegenüber 2019 eine Steigerung von satten 16,4 Prozent bedeutet. „Das ist ein toller Start in das 150. Jubiläumsjahr von Mestemacher,“ betont Prof. Dr. Ulrike Detmers, Sprecherin des Unternehmens mit zentralem Sitz im nordrhein-westfälischen Gütersloh.

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    Die Großbäckerei beliefert die Brotabteilungen des LEH in Deutschland und in mehr als 80 Ländern der Erde mit Westfälischem Pumpernickel, Eiweißbrot-Spezialitäten, Haferbrot-Kreationen ohne Hefe und Mehl, Bio- und konventionellen Roggenvollkornbroten sowie internationalen Brotvarianten wie italienische Bio Wraps, italienischen Bio Dinkel Wraps, Bio Weizen Vollkorn Toastbrot, Bio Dinkel Toastbrot, Indian Naan Brotspezialitäten nach Tandoori Art gebacken, Gourmet Focaccia-Spezialitäten und Pita Brotsorten.

    Mestemacher betreibt eine eigene Mühle, in der Bio Roggen sowie konventioneller Roggen frisch vor dem Backen zu Roggenvollkornschrot vermahlen werden. Während herkömmliche Mehlsorten wertvolle Inhaltsstoffe verlieren, bleibt der Roggenschrot reich an Mineralien wie Kalium, Phosphor und B-Vitaminen.

    Für das laufende Geschäftsjahr 2021 plant das Unternehmen einen konsolidierten Umsatz in Höhe von 152 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von 3,1 Prozent. Der hohe Anstieg des Umsatzes resultiert zum einen aus der stark gewachsenen Nachfrage nach sb-verpackten Broten und Backwaren mit ungeöffnet langer Haltbarkeit, zum anderen aus neuen sb-gerechten Broten und Backwaren, die dem Wunsch der Verbraucher nach ballaststoffreichen Bio Broten, Ethnic Food, Eiweiß-Broten voll umfänglich nachkommen. Die Brotspezialitäten in ihren ungeöffneten und pasteurisierten Verpackungen haben eine Haltbarkeit von 180 Tagen, in pasteurisierten Dosen sogar von 365 Tagen.

    2020, so der aktuelle Geschäftsbericht, hat das Familienunternehmen 3,9 Millionen Euro langfristig investiert. Das Geld soll weitere Vorteile für Produktqualitäten, Automatisierung, Rationalisierung, Kapazitätserweiterung sowie Humanisierung der Arbeit bringen. Dieses Jahr plant Mestemacher mit einer Investitionssumme von 8,2 Millionen Euro.

    Die Firmengruppe beschäftigt insgesamt 649 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu dem Unternehmen gehören neben der Großbäckerei in Gütersloh der Modersohn´s Mühlen- und Backbetrieb in Lippstadt, der auf die Herstellung von Brot in Dosen und Original Westfälischen Pumpernickel spezialisiert ist. Ferner die Aerzener Brot und Kuchen GmbH, die Tiefkühlkuchen sowie Vollkorn- und Knäckebrote in Bio- und konventioneller Qualität produziert. Außerdem zählt zum Unternehmen die Tochtergesellschaft Benus Spólka im polnischen Posen, die Roggenvollkornbrote und konventionelle Müsli-Produkte fertigt.

    Übrigens tragen seit dem 1. Januar alle Mestemacher-Erzeugnisse die Nährwertampel Nutri-Score, die aus einer fünfstufigen Farbskale mit Buchstaben besteht. Das dunkelgrüne A steht für die günstigste Nährwertbilanz, das rote E für die ungünstigste. 95 Prozent der Mestemacher Brote sind mit A und B klassifiziert.

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