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    Aktuelle Ausgabe
    Aus der fng Ausgabe 1/2026

    Proteinriegel – sie sind gefragt wie nie, haben aber auch ihre Schattenseiten

    Sie liegen in Griffhöhe neben den Kassen in Supermärkten und Drogerien, werden auf großflächigen Bildschirmen an Straßenkreuzungen beworben und gelten für hunderttausende Konsumentinnen und Konsumenten als ideale Fitmacher für den Alltag: Proteinriegel.

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    Was einst als Nischenprodukt für Leistungssportler irgendwo in den Ecken von Drogerien schlummerte oder in Fitnessstudios angeboten wurde, ist heute zu einem heißbegehrten Lifestyle-Snack in unserer Gesellschaft mutiert. Die Proteinriegel sind zumeist um die zehn Zentimeter lang und drei Zentimeter breit. Die günstigsten kosten 85 Cent, die teuersten um die drei Euro das Stück. Eines haben alle gemeinsam: Sie sind lange haltbar, jederzeit verzehrbereit und passen in jede Tasche, sind also bestens geeignet, um den kleinen Hunger zwischendurch auf bequeme Art zu löschen.

    Und tatsächlich ist der wesentliche Grund für den enormen Erfolg von Proteinriegeln ihre Konvenienz. Vor allem für Menschen mit Zeitdruck im Arbeitsleben oder für Sportlerinnen und Sportler mit hohem Proteinbedarf können sie eine einfache Möglichkeit sein, die tägliche Eiweißzufuhr zu erhöhen. In einer Gesellschaft, in der Zeitmangel und mobiles Essen zum Alltag gehören, erfüllen sie also genau dieses Bedürfnis. Proteine sind wichtig für den Muskelaufbau sowie die Regeneration und den Erhalt der Muskelmasse. Ein einziger Riegel liefert oft zwischen 15 und 25 Gramm Protein und kann so helfen, Versorgungslücken zu schließen. Das gilt auch für Menschen, die in ihren Berufen körperlich gefordert sind und ihre Eiweißzufuhr erhöhen möchten.

    Süße Alternative zu Schokoriegeln

    Proteinriegel gibt es in zahlreichen Geschmacksrichtungen. Für viele sind sie eine süße Alternative zu herkömmlichen Schokoriegeln. Sie enthalten – auch gegenüber Keksen – meistens weniger Zucker und liefern zusätzlich wertvolle Nährstoffe. Für Leute, die ihren Zuckerkonsum gern reduzieren möchten, können Proteinriegel die bessere, gesündere Wahl sein. Manche Riegel enthalten zusätzlich Ballaststoffe, Vitamine oder Mineralien, was sie noch attraktiver erscheinen lassen. Mittlerweile werden Proteinriegel sogar schon vegan, laktose- oder glutenfrei angeboten.

    Proteinriegel sprechen längst nicht mehr allein Fitnessfans an, sondern zunehmend gesundheitsbewusste Konsumenten. Vor allem seit zu viel Zucker als böser Gewichtstreiber ins Gerede gekommen ist. So hat Protein einen echten gesundheitlichen Imagegewinn erzielt. Eiweiß gilt bei einer Vielzahl von Verbrauchern als positiver Nährstoff, der beim Abnehmen hilft und lange satt macht. Für viele Riegel wird deshalb mit „wenig Zucker“, „Low Carb“, also wenig Kohlenhydrate, oder „Clean Label“, was so viel heißt wie „frei von als ungesund empfundenen Zusatzstoffen“ geworben. Zugleich hat sich der Geschmack dieser unterschiedlichen Kreationen in jüngster Zeit stark verbessert. Deshalb ähneln Proteinriegel heute oft den klassischen Schokoriegeln, was die Hemmschwelle zum Kauf deutlich verringert.

    Den ganzen Artikel lesen Sie in der fng 1/2026

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