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    Aktuelle Ausgabe
    Wir leben in schwierigen Zeiten

    Warum bei uns alles teurer wird

    Wenn wir täglich von neuen Rekordzahlen über Corona-Infektionen hören, über immer mehr Hospitäler, die von übervollen Intensivstationen sprechen, dann können wir uns vorstellen, was im bevorstehenden Winter, spätestens nach den Weihnachtstagen auf uns zukommt.

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    Wir leben in äußerst schwierigen Zeiten, und die Probleme wachsen jenen, die mit deren Lösung betraut sind – so scheint es – über die Köpfe hinaus, nicht nur in Deutschland, auch in vielen anderen Teilen der Welt, die – wie wir alle wissen – längst global vernetzt ist.

    Im zweitgrößten Hafen Chinas stauen sich die Container nach einem Corona-Ausbruch. Lieferengpässe von dringend benötigten Waren sind die Folge. Schon zwei Drittel der deutschen Industriebetriebe klagt über fehlende Vorprodukte wie Halbleiter oder chemische Grundstoffe, die auch in der Lebensmittelindustrie unerlässlich sind. Reedereien warnen ihre Kunden vor langen Verspätungen, weil sie die Reiserouten ihrer Schiffe ändern müssen. In anderen Häfen des asiatischen Riesenreichs sieht es ähnlich aus. „Das Timing für die Einkäufe zum baldigen Weihnachtsgeschäft lässt sich überhaupt nicht mehr vorhersagen“, erklären einige Reeder. Kaum anders die Situation in den USA. Allein vor Los Angelas und Long Beach hängen so viele Frachter fest, dass ein großer Teil der Waren wohl nicht mehr rechtzeitig zu Weihnachten bei den Bestellern ankommen wird. Die Lage gleicht einem Geduldsspiel, bei dem es wohl keine Sieger gibt. Auch Hamburg – gemessen an den chinesischen Umschlagplätzen – ein eher kleiner Hafen, hatte in diesem Jahr schon erhebliche Probleme, vor allem nach der langen Blockade des Suezkanals.

    Die Probleme mit der Fracht verursachen hohe Kosten. Die außerordentlich in die Höhe geschnellten Energiepreise befeuern dies noch. Allein seit Oktober 2020 hat sich ein Barrel Rohöl, das sind 159 Liter, um mehr als das Doppelte verteuert. Ein wesentlicher Grund für den steigenden Ölpreis ist die hohe Nachfrage, weil sich die Wirtschaft nach den zunächst drastischen Einschränkungen während der Corona-Pandemie überraschend erholt hat.

    Lesen Sie den ganzen Artikel in der fng 5.

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