Und wie sieht die Prognose für 2025 aus? Der Handelsverband Deutschland (HDE) spricht angesichts der angespannten politischen Lage sowie eines schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Umfelds von einem gedämpften Optimismus. „Das Weihnachtsgeschäft bleibt trotz der vielen Ungewissheiten in unserer Welt stabil“, betont HDE-Präsident Alexander von Preen. „Viele Händler blicken allerdings eher vorsichtig oder pessimistisch auf die mit Abstand umsatzstärkste Zeit der Branche.“ Seine Organisation erwartet für die letzten Wochen des Jahres ein Umsatzplus von 1,5 Prozent gegenüber 2024. Das hört sich zunächst gar nicht schlecht an, aber wenn man die Inflation herausrechnet, bedeutet dies eine Stagnation.
Insgesamt – glaubt der HDE – wird das Weihnachtsgeschäft diesmal auf 126,2 Milliarden Euro hinauslaufen. Nach einer HDE-Umfrage unter 300 Handelsunternehmen aller Größen, Standorte und Branchen erwarten 80 Prozent der Firmen eher zurückhaltende Verbraucher, 83 Prozent rechnen damit, dass die Kunden angesichts der Kostenentwicklung stärker auf den Preis achten werden.
Aber es gibt auch positive Vorzeichen in Richtung Weihnachten: Nach einer Umfrage unter 2000 Verbrauchern freuen sich immerhin 73 Personen, also knapp zwei Drittel, auf das Fest. Bei den Ausgaben für Geschenke sieht das Bild allerdings anders aus. Da will jeder im Durchschnitt 263 Euro auf die Ladentische legen, also 34 Euro weniger als im Vorjahr.
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