Alimentaria FoodTech, die führende Fachmesse für Innovation, Technologie und Inhaltsstoffe für die Lebensmittelindustrie, wird vom 6. bis 8. Oktober 2026 auf dem Gelände Gran Via der Fira de Barcelona erneut im Zentrum des Foodtech-Ökosystems stehen. Die Veranstaltung bringt rund 400 ausstellende Unternehmen und Marken sowie etwa 30 Start-ups zusammen, die sich auf disruptive Lösungen für die Branche spezialisiert haben. Marokko, einer der wichtigsten Zielmärkte für spanische Lebensmittel, wird das Gastland der kommenden Ausgabe sein.
Mit einer klaren professionellen und internationalen Ausrichtung präsentiert die Alimentaria FoodTech ein ganzheitliches Angebot, das alle Phasen des Lebensmittelproduktionsprozesses abdeckt – von der Herstellung und Verarbeitung bis hin zu Konservierung und kommerzieller Distribution. Die Messe versteht sich damit als strategische Plattform zur Förderung der Modernisierung der Lebensmitteltechnologiebranche, zum Wissensaustausch und zur Generierung neuer Geschäftsmöglichkeiten in einem Umfeld tiefgreifender technologischer und marktseitiger Veränderungen.
Unter den rund 400 vertretenen Unternehmen befinden sich führende Firmen wie MIMASA, Dordal, Handtmann, Weber, Vaessen Schoemaker, Hiperbaric, ULMA, Frontmatec, Tetra Pak, Roser Group, Haratek, CSB System, Brenntag, Impag Iberia und Bizerba, die ihre neuesten technologischen Lösungen und Anlagen für die Branche präsentieren werden.
Für Albert Puxan, Präsident der Alimentaria FoodTech, „bestätigt diese neue Ausgabe die Messe als strategischen Treffpunkt und stärkt ihre Positionierung als Business- und Innovationsplattform, die die gesamte Wertschöpfungskette der Lebensmittelindustrie abdeckt“.
Trends und Unternehmertum
Die Veranstaltung etabliert sich als Schaufenster für Trends, die die Lebensmittelproduktion neu definieren, mit besonderem Fokus auf Fortschritte in den Bereichen Maschinenbau, Automatisierung und Digitalisierung – zentrale Faktoren für effizientere, nachhaltigere und sicherere Prozesse.
Alimentaria FoodTech wird zudem Lösungen auf Basis kollaborativer Robotik präsentieren, mit Systemen, die für eine sichere und direkte Interaktion mit Menschen im selben Produktionsumfeld ausgelegt sind und sowohl die Produktivität als auch die Arbeitsbedingungen verbessern.
Die Messe stärkt ihr Engagement für Foodtech-Start-ups mit einem eigenen Bereich, in dem rund 30 – überwiegend spanische – Unternehmen ihre Entwicklungen im Bereich disruptiver Lösungen vorstellen. Diese Initiativen werden von Organisationen wie ICEX Spanien Export und Investitionen, der Generalitat de Catalunya, KM ZERO sowie den Gewinnern des FoodTech Emprende Award der letzten Ausgabe unterstützt, mit dem Ziel, Innovation und Technologietransfer zu beschleunigen.
Gleichzeitig wird der Bereich „Ingredients“ mit rund 40 Unternehmen zu den innovativsten Bereichen der Veranstaltung zählen. Die Aussteller für Inhaltsstoffe, Zusatzstoffe und Zwischenprodukte präsentieren Lösungen, die den neuen Marktanforderungen sowie steigenden Standards in Bezug auf Qualität, Nachhaltigkeit und Lebensmittelsicherheit entsprechen.
Internationaler Markt
Auch die internationale Ausrichtung gehört zu den zentralen Zielen der Messe. In der kommenden Ausgabe werden voraussichtlich 20% der Aussteller aus etwa 15 Ländern stammen, vorwiegend aus Europa, in denen eine hohe Nachfrage nach Anlagen für die Lebensmittel- und Getränkeproduktion besteht. Insbesondere Deutschland, Italien, Portugal und die Türkei zählen zu den am stärksten vertretenen Märkten und unterstreichen den globalen Charakter der Messe sowie ihre Funktion als Internationalisierungsplattform für spanische Unternehmen der Branche.
Darüber hinaus sollen über das Hosted-Buyers-Programm und in Zusammenarbeit mit strategischen Partnern wie ICEX, FIAB und amec alimentec zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten auf internationalen Märkten geschaffen werden. Alimentaria FoodTech wird rund 100 strategische Einkäufer aus mehr als 25 Ländern zusammenbringen und erwartet etwa 900 Geschäftstreffen zwischen diesen und den ausstellenden Unternehmen.
Marokko als Ehrengast
Die Alimentaria FoodTech 2026 wird in Zusammenarbeit mit der Spanischen Handelskammer in Casablanca Marokko als Ehrengastland präsentieren. Ziel dieser Initiative ist es, die wirtschaftlichen und technologischen Beziehungen zwischen beiden Märkten zu stärken. Es werden mehr als 20 Einkäufer aus dem Land erwartet, das zu den wichtigsten Märkten des Maghreb zählt. Die Wahl Marokkos basiert sowohl auf seiner wachsenden Präsenz auf der Messe – es war in der letzten Ausgabe das zweitstärkste Nicht-EU-Besucherland – als auch auf seiner strategischen Bedeutung für die spanische Industrie. Spanien ist Marokkos wichtigster Handelspartner mit einem bilateralen Handelsvolumen von über 22,5 Milliarden Euro jährlich, laut Angaben des spanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Unternehmen.
Abschließend führt die Messe als Neuerung im Rahmen ihrer etablierten FoodTech Innova und FoodTech Emprende Awards den neuen FoodTech Award for Scientific Merit 2026 ein. Dieser zeichnet Initiativen und Fachleute aus, die fortschrittliche Technologien oder Inhaltsstoffe für die Produktion, Verarbeitung oder Konservierung von Lebensmitteln entwickeln.
Weitere Informationen:
www.alimentariafoodtech.com






