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    Tomra

    Tomra Food stellt neue Sortiermaschine für Kartoffeln vor

    Die TOMRA 3A übertrifft ihre Vorgänger in jeder Hinsicht: Höhere Kapazitäten, zuverlässige Erkennung grüner Kartoffeln, einfachere Handhabung und Wartung.

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  • TOMRA Food präsentiert mit der TOMRA 3A eine sensorbasierte Sortiermaschine für frisch geerntete Wurzelfrüchte, die Kartoffelanbauern einzigartige Sortierkapazitäten, absolute Zuverlässigkeit und bezahlbare Konditionen bietet. Die TOMRA 3A ersetzt die FPS (Field Potato Sorter)-Anlage, mit der TOMRA vor sieben Jahren der Eintritt in diesen hochspezialisierten Sektor gelang. Die umfassenden Erfahrungen aus dieser Zeit sind ebenso in die Entwicklung der TOMRA 3A eingeflossen, wie das Feedback der Kunden.

    Der Sortierer wird in der Regel am Eingang des Kartoffellagers eingesetzt. Hier unterzieht er die frische Ernte einer letzten Reinigung, unmittelbar nachdem sie einen mechanischen Größensortierer sowie einen Enterder durchlaufen hat. Die Anlage inspiziert die Produkte im Flug und nutzt einen Auswurfprozess, um Steine, Erdklumpen und andere Fremdkörper zu erkennen und von der Ernte zu trennen. Sie ist für hohe Kapazitäten konzipiert, um dem Zeitdruck kurzer Erntezeiten gerecht zu werden, sowie für eine behutsame Behandlung der Produkte, um Beschädigungen oder Quetschungen zu vermeiden.

    „Die TOMRA 3A übertrifft ihre Vorgänger in jeder Hinsicht“, erläutert Jim Frost, Produkt Manager von TOMRA Food. „Bei ihrer Entwicklung haben wir auf umfangreiche Erfahrungen aus unserer Zusammenarbeit mit Kartoffelerzeugern zurückgegriffen und zudem marktführende Technologien übernommen, die wir bereits in einigen unserer anderen Sortieranlagen erfolgreich einsetzen. Das Ergebnis ist eine Sortieranlage, die den Erzeugern exakt das liefert, was ihnen nach eigener Aussage besonders wichtig ist: höhere Kapazitäten, absolute Zuverlässigkeit, hohe Widerstandsfähigkeit, Ausstoß grüner Kartoffeln, keine Produktbeschädigungen, mehr Daten und Statistiken. Außerdem ist sie einfach zu handhaben und zu versetzen – und das bei geringeren Gesamtkosten.“
    Hochentwickelte Abbildungstechnologie und mehr automatisierte Funktionen

    Anders als der FPS verfügt das hochmoderne Abbildungssystem der TOMRA 3A über eine Farberkennung, um unerwünschte grüne Kartoffeln zu erkennen. Die gepulste LED-Ausleuchtungstechnologie mit hochauflösenden Kameras ist in der Lage, zwischen organischen (Ernte) und anorganischen (Fremdmaterial) Objekten zu unterscheiden. Innerhalb der Signalreichweite unterschiedlicher an die Anwendung angepasster LED-Frequenzen (teilweise sichtbar und teilweise unsichtbares Infrarot) werden mit Hilfe hochentwickelter Softwareanalysetechnik Kartoffeln mit ungewünschten grünen Stellen erkannt. Die Sortieranlage wird nicht von Oberlicht-Effekten beeinflusst und kann Veränderungen der Lichtverhältnisse bei Tages- oder Abendlicht sowie bei Nachteinsatz ausgleichen.

    Das optische System ist besonders zuverlässig, da sich während des Einsatzes praktisch keine Teile bewegen. Zudem ist die Kameraeinfassung komplett versiegelt und dadurch widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse wie Regen, Wind, Staub oder Hitze. Neue TOMRA-Technologien, wie die automatische Kamera-Anpassung und -Kalibrierung sorgen für die Stabilität der Sortieranlage. Neue optische Temperaturkontrollen sichern die Kontinuität der optischen Signale und garantieren eine bisher unerreichte Sortierstabilität und -effizienz von der kühlen Morgenluft bis zur Hitze während des Tages.

    Gerade wenn es darum geht, die engen Zeitfenster einer kurzen Erntesaison einzuhalten, punktet die TOMRA 3A mit ihrer hohen Kapazität, die die des FPS um bis zu 30 Prozent übertrifft. Um alle Anforderungen an Einlaufkapazitäten abzudecken, ist die Anlage ist in drei Breiten erhältlich – mit einem 1200mm, 1600mm oder 2400 mm Einlaufband. So ist die TOMRA 3A geeignet für einen Durchlauf von bis zu 45, 65 oder 100 Tonnen pro Stunde.

    Auch die TOMRA 3A Sortieranlage ist mit einem finger-basierten Auswurfsystem über die gesamte Breite des Inspektionsbereichs ausgerüstet. Die mechanischen Auswurffinger sind für hohe Belastbarkeit und Wiederholpräzision konzipiert und können selbst die größten und schwersten defekten Kartoffeln und Fremdkörper problemlos auswerfen. Dadurch werden Reparatur- oder Erneuerungsbedarf minimiert. Zudem sind die Bewegungen der Auswurffinger so optimiert, dass Kollisionen bei der Beförderung nebeneinanderliegenden Kartoffeln vermieden werden, wenn sie in den Bereich für die akzeptierte Ware fallen. Der behutsame Umgang mit den Kartoffeln ist nach wie vor ein herausragendes Merkmal der TOMRA-Sortieranlagen. Durch sein einzigartiges Design erfasst, verlangsamt und liefert das Förderband des Gutstroms unbeschädigte einwandfreie Kartoffeln ohne Zusammenstöße oder Quetschungen.

    Die TOMRA 3A nutzt die Software der preisgekrönten TOMRA ACT-Plattform und profitiert so von der Bedienoberfläche und vielen Funktionen der großen Version TOMRA 5A. Außerdem verspricht ein hochauflösender 15-Zoll-Touchscreen mit einem Modus für hohe Helligkeit besonders hohe Nutzerfreundlichkeit. Die Bedienoberfäche beinhaltet ein Warnmeldungsreporting, Statistiken und Diagnosemöglichkeiten sowie eine Option auf Fernwartung über eine 4G Modemverbindung.

     

    Noch mehr Nutzerfokus auch in Sachen Betriebsfähigkeit

    Die verbesserte Erreichbarkeit des Auswurfmechanismus macht es dem Kunden einfacher, selbst Ersatzteile nachzubestellen und auszutauschen. Die neuen LED-Lichter haben eine lange Nutzungsdauer und müssen nicht jährlich ersetzt werden. All diese neuen Sensortechnologien haben es ermöglicht, die Kamera in größerer Distanz von der Produktsortierung zu positionieren. Das reduziert merklich den Reinigungsaufwand für die Kamera, was sich wiederum positiv auf die Betriebslaufzeit der Maschine auswirkt und die Ernte noch schneller ins Lager befördert.

    Aufgrund der effizienten Aussortierung von Fremdmaterialien und Kartoffeln von unzureichender Qualität wird weniger Lagerplatz benötigt. Und damit nicht genug: Jeder Nutzer der TOMRA 3A kann seinen Kunden jederzeit qualitativ hochwertige und exakt den vereinbarten Spezifikationen entsprechende Produkte liefern.

    „Wir haben die TOMRA 3A unter realen Bedingungen bei Erzeugern in Irland und Frankreich getestet, die frische und weiterverarbeitete Kartoffeln sortieren. Dabei konnten wir uns von den hervorragenden Fähigkeiten und der Zuverlässigkeit der Anlage überzeugen”, erklärt Christian Hofsommer, Area Sales Manager, TOMRA Sorting GmbH. „Jeder Erzeuger, der die TOMRA 3A ausprobiert hat, möchte sie haben! Wir sind überzeugt, dass die Anlage bei allen Kartoffelerzeugern und -verpackern weltweit sehr beliebt sein wird und die Präsenz von TOMRA in diesem Segment wachsen wird. Vor allem in der DACH Region erfüllen wir damit schon heute die Anforderungen unserer Kunden von morgen.”

    Die TOMRA 3A wird am 4. und 5. September auf der der Potato Europe in Tournai (Kain), Belgien, am Messestand von TOMRA (Stand 16) erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

    Bild: Sensorbasierte Sortiermaschine TOMRA 3A

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