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    VEGA: Nachbericht zur Pressekonferenz am 30.10.2019

    Radar statt Ultraschall: Eine Generation neuer Produkte bei Vega

    Während das allgemeine Wirtschaftswachstum eher leichte Abschwächungen zeigt, verzeichnet die Vega Grieshaber KG, die als führendes Unternehmen auf dem Markt der Sensoren für Füllstandsmessung mit Radar gilt, einen seit Jahren anhaltenden, ungebremsten Erfolgstrend. „Gegenüber dem Vorjahr erreicht das Unternehmen ein Umsatzplus von 8%, und wir erwarten für 2019 weltweit einen Umsatz von etwa 450 Mio Euro“, so Geschäftsführer Günter Kech. Anlässlich einer Pressekonferenz stellte das Unternehmen an seinem Stammsitz in Schiltach Ende Oktober neue Produkte vor, die im nächsten Jahr auf den Markt kommen werden und für zahlreiche Anwendungen in verschiedenen Branchen innovative Lösungen, u.a. für deutlich sicherere Messergebnisse anhand von Radar statt Ultraschall bringen.

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    • AGRO
  • Für eine neue kompakte Reihe VEGAPULS Radarsensoren auf der Basis von 80 GHz hat das Unternehmen gegenüber bestehenden, einen noch kleineren Radar-Mikro-Chip entwickelt. Dadurch gibt es künftig auch preisgünstigere Lösungen, ohne jedoch auf Qualität zu verzichten, woraus sich deutliche Erweiterungen des Kreises der Einsatzmöglichkeiten ergeben. Etliche vorhandene Ultraschallsensoren können so künftig durch die besseren Radarsensoren ersetzt werden. Denn mit Radar können Mess- und Störsignale besser getrennt werden, durch die präzisere Fokussierung des Sendesignals. Das hat zur Folge, dass insgesamt die Messung nicht nur deutlich zuverlässiger, da unabhängiger von äußeren Bedingungen, wie Temperaturschwankungen oder Verschmutzungen, sondern auch einfacher in der Handhabung wird. Für den Kunden bedeutet dies deutliche Verbesserungen, besonders bei Flüssigkeiten und Schüttgütern, für Vega ergibt sich gleichzeitig daraus erhebliches Wachstumspotential. Als Varianten wird es sowohl eine Kompaktausführung mit Kabelanschlussraum, als auch eine mit festem Kabelanschluss (IP68) geben und als Ausgangssignale stehen wahlweise 4…20 mA, HART, SDI-12 oder Modbus zur Verfügung.

    Optional kann diese neue VEGAPULS-Serie ergänzt werden durch neue VEGAMET-Steuergeräte, die speziell in der Wasser- und Abwasserindustrie Vorteile bringen, z.B. ein großes Grafikdisplay, verbunden mit der Möglichkeit, alle Messwerte visualisieren zu können.

    Neue Radarsensoren VEGAPULS, links: mit Kabelanschlussraum, Mitte: mit festem Kabelanschluss, rechts: Steuergerät VEGAMET

     

    Bedienung drahtlos und einfach

    Über das Smartphone oder Tablet lassen sich Sensoren und Steuergeräte bequem via Bluetooth einstellen und bedienen, ein Vorteil besonders für schwer zugängliche Bereiche. Beide werden ab Januar 2020 auf dem Markt eingeführt und zeichnen sich zudem durch einfache Inbetriebnahme aus.

    Grenzschalter und Drucksensoren für Hygiene und Sicherheit

    Für hygienesensible Prozesse, wie in der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie, kommen jetzt mit den neuen Drucksensoren VEGABAR und den Grenzschaltern VEGAPOINT Lösungen für Standardanwendungen auf den Markt, die im Preis günstiger sind, ohne Kompromisse bei der Qualität zu machen, flexibel an die Vielseitigkeit der Prozesse anpassbar sind und Aufwand und Lagerhaltung auf sinnvollem Niveau halten, wenn die Plics-Serie überdimensioniert und damit zu teuer ist.

    Die neuen Drucksensoren mit Schaltfunktion VEGABAR und die kapazitiven Grenzschalter VEGAPOINT sind perfekt zugeschnitten auf Standardapplikationen. Ein Highlight ist die 360°-Schaltzustandsanzeige, die aus 256 Farben wählbar und aus allen Richtungen schnell erfassbar ist.

     

    Überwachung einfach gemacht

    Für die Erkennung des Messvorgangs oder möglicher Störungen auf einen Blick gibt es eine 360°-Schaltzustandsanzeige, als Highlight neu mit einem Leuchtring in 256 wählbaren Farben.

    IoT revolutioniert Logistik, Fertigung und Sensoren

    Für die Optimierung in der Logistik und in der gesamten Lieferkette im Prozess bietet die Vernetzung sämtlicher Daten von Waren und It-Infrastruktur künftig noch viel unausgeschöpftes Potenzial und Chancen für das Erzielen von Wettbewerbsvorteilen. Mit den neuen autarken Füllstandsensoren AURA auf Basis der 80 GHz-Radartechnologie bringt VEGA ab Mitte 2020 eine Serie auf den Markt, die geeignet ist für die Datensammlung von Sensoren an Orten, wo kein direkter Zugang zur Energieversorgung besteht, wobei Vega bei der Entwicklung besonders auf Energieeffizienz geachtet hat, sodass die Batterie bis zu 10 Jahre haltbar ist, wenn zweimal pro Tag Füllstand und Position per Funk in die Cloud übermittelt werden. Die drahtlosen Sensoren sind flexibel und preiswert und lassen sich mit wenigen Handgriffen aber sicher per plug-and-play installieren und messen Füllstände zuverlässig von außen für Lagerbehälter auch mit agressiven Stoffen.

    IoT/ Digitalisierung mit  smarten Sensoren: Neue autarke VEGA-Radarsensoren für Füllstandsmessung in  Logistikprozessen, wo kein Strom aus der Steckdose verfügbar ist

     

    Füllstandsmessung für IBC-Container

    Einfach angebaut, kann der AURA-Sensor langfristig am Container bleiben und den jeweiligen Status melden, unabhängig davon, ob er sich im Unternehmen oder auf dem Transportweg befindet.

    Vorteile dieses Multikommunikationsmodells

    Möglich ist auch die Anbindung mit Abruf der Daten von überall, wobei zur Zeit die Standards NB-IoT und LoRa unterstützt werden. Gleichzeitig können auch zukünftige Standards unkompliziert umgesetzt werden. Durch die Möglichkeit zusätzlich das Vega Inventory System mit einzusetzen, kann die Software auf Basis der ermittelten Daten optimale Bestellmengen und zukünftige Planungsziele ermitteln. Weil sich die Daten auch in andere Systeme integrieren lassen, ergeben sich weitere smarte Optionen.

    Zur Zeit baut das Unternehmen in Schiltach einen zusätzlichen Komplex zur Erweiterung für etwa 35 Mio Euro, denn „wir befinden uns weltweit in einer stabilen Geschäftssituation und es sieht auch gut aus für das nächste Jahr“, so Geschäftsführer Günter Kech auf der Pressekonferenz am 30.10.2019. „Wir konzentrieren uns auf den Kunden und nicht auf uns selbst, entscheiden zeitnah und auf kurzen Kommunikationswegen, beim Kundenbesuch stellen wir Beziehungen her und versuchen für unsere Kunden immer innovative Lösungen zu finden“. Auf diesem Weg hat Vega immer wieder neue Ansätze gefunden, die sich erfolgreich auf dem Markt etablieren konnten.

    Autorin: Andrea Schlichting, Fachjournalistin

     

    Weitere Informationen:
    www.vega.com

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