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    Vitalstoffe

    Das Magazin für Mikronährstoffe und deren Wirkungen

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    Aktuelle Ausgabe
    GELITA - IMMUPEPT™

    Neuer Ansatz für ein stärkeres Immunsystem

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    Wie Kollagenpeptide die Immungesundheit unterstützen

    Das Thema der Immungesundheit ist in aller Munde: Nicht zuletzt angetrieben durch die globale Pandemie versuchen viele Menschen, ihr Immunsystem durch die Einnahme von Vitaminen und Mineralien zu stärken. Durch neue wissenschaftliche Studien hat sich jetzt ein weiterer – für viele überraschender – Inhaltsstoff in diesem Bereich hervorgetan: Kollagenpeptide.

    Kollagenpeptide sind als Nahrungsergänzung längst keine Neuheit mehr. Sie werden insbesondere für Produkte aus den Bereichen Beauty-from-within (Schönheit von innen) und Sporternährung gerne verwendet. Dass die Peptide auch zur Immungesundheit beitragen können, ist allerdings eine recht neue Erkenntnis. Mit IMMUPEPT™ hat GELITA, einer der führenden Hersteller von Gelatine und Kollagenpeptiden, jetzt das erste Ingredient für Immungesundheit vorgestellt, das auf Kollagenpeptiden basiert. Es handelt sich dabei um spezifische Bioaktive Kollagenpeptide (BCP®), die GELITA in zwei unterschiedlichen Varianten anbietet: IMMUPEPT™ 25, das eine positive Wirkung auf die Hautbarriere, die extrazelluläre Matrix (EZM) und die Immunmodulation hat, sowie IMMUPEPT™ 50, das zusätzlich spezifische Kollagenpeptide für die Knochengesundheit enthält.

    Die Hautbarriere: An vorderster Front

    IMMUPEPT™ hat einen Effekt auf verschiedene Körperzellen, die alle wiederum eine Verbindung zum Immunsystem haben. Die erste Barriere, die pathogene Erreger überwinden müssen, ist die Epidermis – die äußerste Hautschicht. Bildlich gesprochen ist die Epidermis eine Mauer aus Keratinozyten (den am häufigsten vorkommenden Hautzellen). Dazwischen befinden sich Lipide und sogenannte Gerüstproteine. Sie alle helfen, die Hautbarriere aufrechtzuerhalten. Infektionen können dann entstehen, wenn diese Schutzschicht durchbrochen wird und Pathogene eindringen.

    IMMUPEPT™ enthält spezifische BCP®, die dahingehend optimiert wurden, den Metabolismus der Keratinozyten anzuregen und deren Biosynthese zu regulieren. So tragen die Kollagenpeptide dazu bei, die Hautbarriere gegen äußere Einflüsse zu stärken.

    Die extrazelluläre Matrix: Ein effektives Zusammenspiel

    Auch auf das Gewebe zwischen den Zellen – die extrazelluläre Matrix (EZM) – kann IMMUPEPT™ Einfluss nehmen. Die EZM besteht aus verschiedenen Grundsubstanzen und Fasertypen und spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem.

    Die EZM durchdringt den gesamten Körper, hält unsere Körperzellen zusammen und fungiert somit als eine Art Gerüst. Organen beispielsweise verleiht sie ihre stabile Form. Aber nicht nur das: Denn gleichzeitig spielen sich hier auch zahlreiche Signal- und Stoffwechselprozesse ab. Studien zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen Matrixbestandteilen und den Zellen des Immunsystems gibt. Demnach kommt es bei einer Immunreaktion zur einer Interaktion dieser Zellen, weshalb EZM-Bestandteilen eine bedeutende Rolle in einer funktionierenden Immunabwehr zugeschrieben wird (Frevert et al., 2018).

    Um das zu erklären, müssen wir noch einmal die Beziehung zwischen einem bestimmten Bestandteil der EZM (dem Kollagen) und einem wichtigen Zelltyp aus dem Interzellularraum (den Fibroblasten) betrachten. Fibroblasten sind unter anderem für die Instandhaltung der Hautstruktur verantwortlich, indem sie kollagene Fasern herstellen. Kollagen wiederum ist nicht nur das wichtigste strukturelle Protein der EZM, sondern hat außerdem eine immunregulierende Funktion – denn es hilft, Entzündungen herunterzuregulieren (vgl. Rowley et al., 2019).

    Die Bioaktiven Kollagenpeptide in IM-MUPEPT™ unterstützen die Fibroblasten bei der Biosynthese und stimulieren sie zur Produktion von immunregulierenden EZM-Grundsubstanzen wie Kollagen. Kommt es zu einem Angriff auf das Immunsystem und infolgedessen zu einer Entzündung, kann ein hoher Kollagenanteil dabei helfen, dieser effektiv entgegenzuwirken.

    Immunsystem und Knochen: Eine überraschende Beziehung

    Knochenzellen regulieren sich gegenseitig und kümmern sich darum, dass die Knochen-Kollagen-Matrix immer wieder ausgebessert und erneuert wird. Was jedoch weniger bekannt ist: Die Verbindung zwischen Knochenmetabolismus und dem Immunsystem. Aus der Vorstellung heraus, dass es eine Interaktion zwischen dem Skelett und dem Immunsystem gibt, hat sich ein eigener interdisziplinärer Forschungsbereich herausgebildet – die Osteoimmunologie. Dank intensiver Forschung auf diesem Gebiet wissen wir, dass gesunde Knochen für die Erhaltung eines funktionierenden Immunsystems wichtig sind – und umgekehrt (vgl. Walsh et al., 2006; Lorenzo et al., 2008).

    Alle Zellen des Immunsystems entstammen dem Knochenmark – dem schwammartigen, weichen Gewebe, das sich in den Hohlräumen einiger Knochen wie dem Hüftknochen, dem Brustbein, den Rippen und am Ende von Arm- und Beinknochen befindet. Es besteht aus kollagenreichem Gewebe sowie Blutgefäßen, Nerven und vielen weiteren Zelltypen. Hier laufen viele wichtige Prozesse ab. Beispielsweise werden hier B-Lymphozyten gebildet – Immunzellen, die für die humorale Immunantwort (die Produktion von Antikörpern) zuständig sind. Studien zeigen außerdem, dass unser Knochenmark als eine Art Speicher von B- und T-Zellen dient (vgl. Walsh et al., 2006).

    Gleichzeitig entstehen hier mit Osteoblasten (Knochenbildner) und Osteoklasten (spezialisiert auf den Knochenabbau) diejenigen Zellen, die den Knochenumsatz regulieren. Für eine optimale Knochengesundheit muss die Balance zwischen diesen zwei Gegenspielern genau eingehalten werden. Das ist nicht nur für den konstanten Knochenumbau und eine hohe Knochendichte wichtig, sondern auch dafür, dass kontinuierlich Immunzellen gebildet werden können. Die spezifischen BCP®s in IMMUPEPT™ helfen dabei, den Metabolismus von Osteoblasten und Osteoklasten optimal zu steuern, indem sie vor allem die Synthese von Typ-1-Kollagen in Osteoblasten anregen. (vgl. Madel et al., 2019; vgl. Walsh et al., 2006).

    Die Effekte knochenspezifischer BCP®s wurden bereits wissenschaftlich bestätigt: In einer randomisierten kontrollierten Studie nahmen postmenopausale Frauen über 12 Monate 5 g der BCP®s ein. Im Rahmen dieser Studie konnte ein signifikanter Anstieg der Knochendichte nach Einnahme der Kollagenpeptide nachgewiesen werden. „Aus den neuen wissenschaftlichen Untersuchungen, die eine Verbindung zwischen Knochengesundheit und dem Immunsystem zeigen, kann man schließen, dass unsere knochenspezifischen BCP®s sich zudem positiv auf die Immungesundheit auswirken“, erklärt Stephan Hausmanns, Vice President Health & Nutrition bei GELITA.

    Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

    Mit IMMUPEPT™ hat GELITA die ersten Kollagenpeptide für das Immunsystem auf den Markt gebracht. Hersteller profitieren nicht nur von einem wissenschaftlich fundierten Wirkprofil, sondern auch von unkomplizierten technologischen Eigenschaften, die zahlreiche Endprodukte ermöglichen. So sind die Kollagenpeptide sowohl geschmacks- als auch geruchsneutral und wirken sich zudem nicht auf die Farbe oder die Textur des jeweiligen Produktes aus. Da sie als Lebensmittel deklariert sind, benötigen sie keine E-Nummer und eignen sich so für Clean-Label-Konzepte jeder Art. So können Hersteller verschiedenste Endprodukte entwickeln – seien es Getränke, Riegel, Kapseln oder auch funktionelle Fruchtgummis. Weiterhin unterstützen GELITAs Experten ihre Kunden in vielen weiteren Bereichen – von der Produktidee über prozesstechnische Fragen bis hin zur praktischen Umsetzung.

     

    Kollagen ist das am häufigsten auftretende Protein im menschlichen Körper und macht hier insgesamt circa 30 Prozent des gesamten Proteingehalts aus. Man findet es unter anderem in Knochen, Muskelfaszien, Sehnen, Bändern, Gelenken und der Haut – alle Teil des sogenannten „White Tissue“ (zu Deutsch: weißes Gewebe). Mit dem Alter sinkt die Fähigkeit des Körpers, das Protein zu produzieren, was mit Abnutzungserscheinungen oder sogar Verletzungen an den betreffenden Körperteilen einhergehen kann. Zahlreiche Studien zeigen, dass eine Nahrungsergänzung mit Kollagenpeptiden hier einen positiven Effekt haben kann. Die Bioaktiven Kollagenpeptide® von GELITA werden in einem spezifischen Hydroloyseverfahren hergestellt. Sie stimulieren ganz gezielt bestimmte Zellen im Körper und regen deren Kollagenproduktion an.

     VITALSTOFFE 1/2021

     

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