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    Vitalstoffe

    Das Magazin für Mikronährstoffe und deren Wirkungen

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    Aktuelle Ausgabe

    Ernährung im Fokus – Der schnelle Imbiss und seine Folgen

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    Weltweit wird jede fünfte Todesursache mit ungesunder Ernährung in Verbindung gebracht. Die Ernährungsweise beeinflusst die Gesundheit, die Lebensqualität und das Wohlbefinden. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie sich jedoch weltweit verändert – von einer pflanzlichen Kost mit überwiegend frischen Lebensmitteln hin zu mehr tierischen und stark verarbeiteten Produkten mit einem hohen Zucker-, Salz- und Fettgehalt. Das hat weitreichende Folgen für die Gesundheit (Adipositas, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs etc.) und die Umwelt, so eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. In allen Bevölkerungsschichten fehle es an Wissen über eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise, so die Forscher (1).

    Die Ernährungskompetenz der Deutschen ist unzureichend

    Auch eine aktuelle Studie des AOK-Bundesverbandes hält die Ernährungskompetenz bei über der Hälfte der Bundesbürger (53,7%) für problematisch oder gar inadäquat, d. h. sie haben Schwierigkeiten bei der Mahlzeitenplanung, der gesundheitsorientierten Auswahl von Lebensmitteln und bei der variantenreichen, schmackhaften Zubereitung bis hin zum Genuss gemeinsamer Mahlzeiten für das persönliche Wohlbefinden (2).

    Die zentralen Risikofaktoren für vorzeitige Todesfälle und schlechte Gesundheitszustände waren in Deutschland 2019 Tabakkonsum, Hypertonie, Hyperglykämie, ein hoher Body-Mass-Index (BMI) und eine ungünstige Ernährung (3).

    Gemäß den Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2019 in Deutschland 3,5 Millionen Rinder, 55,1 Millionen Schweine und 620 Millionen Masthähnchen geschlachtet. Zusammen ergab das 8 Millionen Tonnen Fleisch, von denen die Deutschen selbst 5 Millionen verzehrten, pro Kopf 59,5 Kilogramm (4).

    Fruktose und Glukose im Fokus

    Fast Food und industriell produzierte Fertignahrung schaden langfristig der Gesundheit. Besonders die Kombination aus Fruktose und Glukose, z. B. in Maissirup, erhöht die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes, so eine Studie der Universität von Kalifornien in Davis (USA). Der billige Maissirup wird zum Süßen zahlreicher Fertiggerichte und Getränke genutzt (5).

    Eine hohe Fruktoseaufnahme durch einen fruktosereichen Sirup führte, laut einer Studie der Universität Hohenheim, zu einer Verringerung der nützlichen Butyrat-produzierenden Bakterien und zu einem Darmmikrobiotaprofil, das den Fettstoffwechsel ungünstig beeinflussen kann, während ein hoher Fruktose-Konsum aus Früchten die Zusammensetzung der Darmflora vorteilhaft verändert, die Gesundheit des Verdauungssystems unterstützt und schädlichen Effekten einer exzessiven Fruktosezufuhr entgegenwirkt (6).

    Eine vermehrte Zuckerzufuhr kann also das Gleichgewicht der Mikrobiota ins Wanken bringen, so dass pro-inflammatorische Eigenschaften zunehmen und gleichzeitig ihre Fähigkeit abnimmt, die epitheliale Integrität und mukosale Immunität zu regulieren. Infolgedessen kann eine hohe Zuckeraufnahme über die Modulierung der Darmflora eine metabolische Endotoxämie, eine systemische (niedriggradige) Entzündung und die Entwicklung von Stoffwechselstörungen fördern. Damit hat eine zuckerreiche Ernährung, zusätzlich zur überschüssigen Energieversorgung, vielfältige schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit (7).

    Zucker ist ein Geschmacksverstärker, und er verlängert die Haltbarkeit. Daher ist er Bestandteil so vieler industrieller Nahrungsmittel. Viele Fertigprodukte sind nicht nur übersüßt, sondern auch arm an Ballast-, Vitamin- und Mineralstoffen, so der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer Prof. Oesterreich (8).

    Der Verzehr von zu viel Zucker kann die Lebenserwartung um mehrere Jahre reduzieren. Eine Studie des Imperial College London, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, hat ergeben, dass die Anhäufung von Harnsäure mit der zuckerbedingten, verkürzten Lebenserwartung zusammenhängen könnte.

    Harnsäure ist ein Endprodukt des Purin-Abbaus. Purine sind wichtige Bausteine der DNA. Die Forscher fanden heraus, dass eine zuckerreiche Ernährung beim Menschen mit einer schlechteren Nierenfunktion und höheren Harnsäurewerten im Blut verbunden war. Die Ansammlung von Harnsäure ist eine bekannte Ursache für Nierensteine beim Menschen, ebenso wie für Gicht. Der Harnsäurespiegel steigt ferner mit dem Alter und kann auf den Beginn von Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes hinweisen. Wie Salz wirkt auch Zucker dehydrierend (9).

    In einer europäischen Studie zeigte sich eine signifikante positive Assoziation zwischen dem Konsum von Zucker und Süßigkeiten und dem Risiko für follikuläre Lymphome sowie eine inverse Assoziation zwischen Fisch bzw. Schellfisch und Vitamin D und dem diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL). Eine mediterrane Kost und eine Ernährung mit geringerem Entzündungsscore ergaben eine inverse Assoziation mit dem B-Zell-Lymphom (BCL)-Risiko, während eine Ernährung incl. Milchprodukten positiv mit dem BCL- und DLB-CL-Risiko assoziiert war (10).

    Stark verarbeitete Lebensmittel und Fertigkost

    Durch stark verarbeitete Nahrungsmittel wie Tiefkühlpizza oder Würstchen steigt die Gefahr, dick und krank zu werden sowie schneller zu altern, so eine spanische Studie. Menschen, die stark verarbeitete Lebensmittel favorisieren, haben kürzere Telomere als die, die sich gut ernähren. Telomere gelten als Gradmesser für das biologische Altern (11).

    Forscher stellten ferner einen erheblichen Zusammenhang zwischen einer ungesunden Ernährung, besonders der westlichen Ernährungsweise, stark verarbeiteten Lebensmitteln und Lebensmittelallergien sowie der Asthma-Pathogenese fest (12).

    In einer serbischen Querschnittsstudie mit 1.003 Schulkindern im Alter von 15 bis 19 Jahren zeigte sich eine starke, negative Korrelation zwischen dem Verzehr von frischem Gemüse, Früchten und einem Tinnitus. Andererseits nahm das Risiko für einen ständigen Tinnitus mit einem vermehrten Konsum an Weißbrot, gesüßten Limonaden und Fast Food zu (13).

    Ernährung in Pandemie-Zeiten

    Die Corona-Pandemie verschärft den schlechten Lebensstil noch, so eine Befragung des Else-Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin an der Technischen Universität München. Vor allem 10- bis 14-Jährige bewegten sich weniger und nahmen zu. Das gilt auch für den Verzehr ungesunder süßer und salziger Speisen. Die Eltern wurden ebenfalls dicker, möglicherweise weil etwa zwei Drittel zumindest teilweise im Homeoffice war (14).

    Gerade in Corona-Zeiten sind Fehl- bzw. Mangelernährung ein Risikofaktor, weil dadurch das Immunsystem geschwächt wird. Umgekehrt ist der Ausgleich immunstimulierender Nährstoffe eine erfolgversprechende Strategie zur Infektionsprophylaxe. Bei Corona-Viren denkt die österreichische Ernährungsprofessorin Sandra Holasek von der Medizinischen Universität Graz an die Spurenelemente Zink, Eisen und Selen. Bei den Vitaminen sind vor allem A bis D bedeutend für das therapeutische Ernährungsmanagement Corona-Infizierter oder -Gefährdeter. Deshalb ist es in Pandemie-Zeiten besonders wichtig, etwaige Defizite zu entdecken und zu kompensieren (15).

    Eine Ernährung mit viel Fett, Zucker und schädlichen Zusatzstoffen ist, wie bereits oben erwähnt, ein maßgeblicher Risikofaktor für Krebs. Circa jeder Zweite wird irgendwann daran leiden. Lediglich 5 bis 10% aller Neoplasien beruhen auf angeborenen genetischen Defekten. Bei den verbleibenden 90 bis 95% spielen erworbene Gendefekte eine Rolle, die durch krebsfördernde Umwelteinflüsse und Lebensgewohnheiten entstehen. Für 14 bis 20% der Malignitäten soll eine Adipositas verantwortlich sein, Infektionen sind für 18%, die Ernährung für 35% und Umweltverschmutzung sowie Strahlung zusammen für 7% aller Krebserkrankungen relevant. Übergewicht ist vor allem bei Brustkrebs ein bedeutender Faktor. Ein dauerhaftes Überangebot an Zucker kann sich nachteilig auf die Blutzuckerwerte auswirken. Dies kann Diabetes begünstigen und führt zur Fetteinlagerung in der Leber. Absterbende Fettzellen fördern Entzündungen, die das Überleben von Krebszellen anfeuern können. Zucker wird so auch für Normalgewichtige brandgefährlich. Entzündungen haben einen wesentlichen Stellenwert bei der Onkogenese. Laut epidemiologischer Studien verursacht Übergewicht inzwischen 20% aller krebsbedingten Todesfälle. Seit Kurzem ist bekannt, dass die nachteiligen gesundheitlichen Effekte von Übergewicht bereits bei der Zeugung an den Nachwuchs weitergegeben werden können.

    Lebensmittelzusatzstoffe

    Bestimmte Zusatzstoffe stehen ebenfalls in der Kritik. Sie können die schützende Schleimbarriere des Darms beeinträchtigen und so Entzündungen fördern wie z. B. Polysorbat-80 (16).

    Phosphate konservieren und säuern Fleisch-, Wurst- und Backwaren sowie Fischkonserven. Sie stabilisieren und verdicken Milchprodukte, finden sich in Kaffeeweißer und Schmelzsalzen im Käse, sorgen für den Farberhalt bei Cola und beugen Verklumpungen bei Puddingpulver und Baby-Brei vor. Zuerst entdeckte man bei Nierenkranken, dass ihr Mortalitätsrisiko durch viel Phosphat im Blut ansteigt. Dieses Wissen fließt mittlerweile in die Behandlung ein.

    Gesunde Menschen sind jedoch ebenfalls gefährdet, denn Phosphat verbindet sich mit Kalzium und verändert allmählich die Innenwände der Gefäße, so dass die Gefahr eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls zunimmt. Die Wahrscheinlichkeit, Osteoporose zu entwickeln, erhöht sich ebenso. Denn der Effekt von Vitamin D wird inhibiert, Kalzium wird aus den Knochen gelöst, so dass sie brüchig werden. Ferner kann die Alterung von Haut und Muskeln durch Phosphate forciert werden.

    Natürliches Phosphat ist in vielen Lebensmitteln enthalten, wie zum Beispiel Vollkornbrot, Fleisch, Eigelb, Milchprodukten, Pilzen, Hülsenfrüchten oder Nüssen. Bis zu einem gewissen Grad ist Phosphat sogar lebenswichtig. Das Mineral fungiert im Organismus als Energieträger und wirkt an elementaren Prozessen im Zellstoffwechsel mit. Ohne Phosphat würden die Muskeln absterben. In zu hoher Dosierung wird Phosphat jedoch gefährlich. Aus pflanzlichen Lebensmitteln nimmt der Körper Phosphate nur zu 50% auf, aus tierischem Eiweiß zu 70%. Das Problem sind künstlich zugesetzte Phosphate, die meist frei löslich sind und vollständig resorbiert werden. Mit zunehmendem Verzehr von Fast Food und anderen hochgradig verarbeiteten Fertiglebensmitteln wird der Körper quasi mit Phosphaten überflutet. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich die Phosphataufnahme verdoppelt. Phosphate verbergen sich hinter den E-Nummern E338, E339, E340, E341, E343, E450, E451, E452, E1410, E1412, E1413, E1414, E1442 (17).

    Seit 2011 ist belegt, dass künstliche Farbstoffe schädliche Effekte bei Kindern haben können. Sie enthalten neurotoxische Chemikalien, die mentale Gesundheitsprobleme verstärken. Eine Studie berichtet über einen Zusammenhang zwischen gelben Farbstoffen und Schlafstörungen. In künstlichen Farbstoffen findet sich gewöhnlich Mineralöl, und sie werden durch chemische Prozesse gewonnen, die Formaldehyd, Anilin, Hydroxide und Schwefelsäuren beinhalten. Manchmal können Farbstoffe sogar mit Blei, Arsen und Quecksilber verunreinigt sein. Eine Studie der Universität Southampton in England fand eine Beziehung zwischen Farbstoffen und hyperaktivem Verhalten bei Kindern. Bisher konnte noch nicht bewiesen werden, dass Farbstoffe in Nahrungsmitteln Autismus-Spektrum-Störungen verursachen, aber auch hier scheint es eine Verbindung zu geben (18).

    Salzzufuhr

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Erwachsene eine Salzzufuhr von max. fünf Gramm pro Tag, also circa ein gestrichener Teelöffel. In Deutschland kommen die meisten Menschen aber auf deutlich mehr: Frauen verzehren durchschnittlich acht Gramm und Männer sogar zehn Gramm Salz täglich. Dies kann bei manchen Personen den Blutdruck erhöhen. Zudem scheint ein Übermaß an Salz die Pubertät zu verzögern, das Gedächtnis zu beeinträchtigen und sich nachteilig auf das Immunsystem auszuwirken, d. h. vermutlich nimmt dadurch das Risiko für Allergien und Autoimmunerkrankungen zu. Ferner beeinträchtigt ein übermäßiger Salzkonsum die Fähigkeit bestimmter Immunzellen, Bakterien zu bekämpfen, so dass Infektionen schwerer verlaufen und sich der Heilungsprozess verzögert. Zehn freiwillige Probanden ernährten sich in einer Studie so, dass sie täglich sechs Gramm Salz zusätzlich zu sich nahmen. Dies entspricht ungefähr der Menge, die in zwei Fast-Food-Mahlzeiten enthalten ist, z. B. zwei Burgern und zwei Portionen Pommes Frites. Nach einer Woche zeigte sich, dass die Granulozyten deutlich schlechter mit Bakterien fertig wurden als vor der Studie. Ob dies auch bei Viren der Fall ist, ist noch unklar (19).

    Mineralstoffe und Spurenelemente

    Eine polnische Arbeit weist auf einen Zusammenhang zwischen Adipositas und Hypomagnesiämie und Hypozinkämie hin. Fettleibigkeit scheint auch mit geringeren Selenspiegeln sowohl im Blut als auch im Urin assoziiert zu sein, was zu einer Abnahme bzw. Schwächung des Schutzes vor oxidativem Stress führen könnte. Es wird ebenso vermutet, dass eine Adipositas ein Risiko für einen Jod-Mangel darstellt und die Jodaufnahme bei adipösen Frauen durch eine erhöhte Fettzufuhr gestört werden könnte. Ferner hat sich gezeigt, dass verminderte Chromlevel mit dem metabolischen Syndrom verbunden sind. Eine Chrom-Supplementierung kann die Körpermasse günstig beeinflussen, aber der Effekt hängt von der chemischen Form des Chroms ab (20).Mehrere Fallstudien deuten auf einige nachteilige Wirkungen von Chrompicolinat hin, weshalb von einer Nahrungsergänzung mit dieser Chromverbindung abgeraten wird (21).

    Fettsäuren

    Bis Mitte des 19. Jahrhunderts betrug das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren circa 1:1. Durch die veränderte Ernährungsweise in den letzten 150 Jahren hat sich das Verhältnis auf 4:1, häufig sogar 10:1 in europäischen Ländern und bis zu 20:1 in den USA verändert.

    Omega-3-Fettsäuren bilden die Grundlage für entzündungshemmende Zytokine und für Phospholipide, die für die Fluidität und den Aufbau von Membranen wichtig sind. Omega-6-Fettsäuren wirken dagegen pro-entzündlich. Durch das ungünstige Fettsäure-Verhältnis nehmen zudem die Fähigkeit zu Neuroplastizität und der Aufbau neuer neuronaler Verbindungen ab. Lernen wird somit schwieriger. Ein Zusammenhang mit dem kognitiven Abbau bei älteren Menschen besteht ebenfalls. Eine Meta-Analyse hat ferner ergeben, dass Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ein signifikant schlechteres Omega-6- zu Omega-3-Verhältnis (median 7,9) haben als gesunde Kinder (median 5,9) (23).

    Fette Kaltwasserfische, Walnüsse und Supplemente (z. B. Omega-3 Naturell Pharma Nord® Kapseln) können das Fettsäure-Verhältnis verbessern.

    Ein deutscher und ein Schweizer Forscher betonen in ihrer Arbeit, dass die durch industrielle Produktion geprägte westliche Ernährung, die durch hochverarbeitete Lebensmittel (Zucker, Weißmehl und Transfette) sowie eine geringe Mikronährstoffdichte gekennzeichnet ist, gingivale und parodontale Entzündungen fördert. Andererseits scheint eine Pflanzen-basierte Ernährung, die reich an komplexen Kohlenhydraten (Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte) mit einem niedrigen glykämischen Index ist und den Körper mit Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Mineralien, sekundären Pflanzenstoffen, pflanzlichen Nitraten und Ballaststoffen versorgt, bei parodontaler Entzündung, Karies und für die allgemeine Gesundheit von Nutzen zu sein (22).

    Einweg-Verpackungen aus Kunststoff

    Viele To-Go-Verpackungen bestehen aus Kunststoff oder aus Papier mit einer Kunststoffbeschichtung. Die tägliche Verwendung von Plastik in Verbindung mit heißen Lebensmitteln war in einer Studie mit erhöhten Konzentrationen an Thyreoidea-stimulierendem Hormon (TSH), Homocystein (HCY) und HbA1C sowie mit verminderten Spiegeln an Vitamin E, Zink und Selen assoziiert (24).

    Fazit

    Nur wer sich ausgewogen, abwechslungs- und vitalstoffreich ernährt, bekommt letztendlich alle Nährstoffe, Vitamine und Mineralien, die der Körper benötigt. Nahrungsergänzungsmittel sind natürlich kein adäquater Ersatz für eine gesunde Ernährung und Lebensweise. Dennoch können Multinährstoffpräparate vor allem für Menschen hilfreich sein, die sich trotz intensiver Ernährungsberatung nach wie vor einseitig ernähren.

    Bei der Wahl eines Multivitamin-Präparates sollte man vor allem darauf achten, dass die darin enthaltenen Vitalstoffe gut vom Körper aufgenommen werden (z. B. Multivitamin Pharma Nord®). Bestandteile dieses Nahrungsergänzungsmittels sind neben der patentierten, organischen Selenhefe Seleno-Precise® und der patentierten organischen Chromhefe ChromoPrecise®, deren Absorption und Sicherheit gut dokumentiert sind, 4 weitere Mineralstoffe sowie 12 Vitamine (darunter der gesamte Vitamin B-Komplex).

    Die Vitamine B2, C, E sowie die Spurenelemente Selen, Zink, Kupfer und Mangan wirken u. a. antioxidativ. Chrom trägt u. a. zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei (25). Magnesium spielt u. a. eine entscheidende Rolle bei der Biosynthese und dem Stoffwechsel von Vitamin D (26).

    Quelle: Vitalstoffe

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