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    Vitalstoffe

    Das Magazin für Mikronährstoffe und deren Wirkungen

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    Aktuelle Ausgabe

    Lüften Sie das Geheimnis des gesunden Alterns

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    Die Alterung ist ein komplexer Prozess, der von einem fortschreitenden Verlust der physiologischen Integrität gekennzeichnet ist und letztlich zu Funktionseinschränkungen und einer höheren Sterbewahrscheinlichkeit führt. Diese Veränderungen sind die Basis der primären Risikofaktoren für wichtige Erkrankungen des Menschen wie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Störungen, Arthrose und neurodegenerative Erkrankungen. Die Erforschung des Alterungsprozesses hat in den vergangenen Jahren einen starken Aufschwung erlebt. Insbesondere wurde erkannt, dass die Geschwindigkeit des Alterns von genetischen Pfaden und biochemischen Prozessen gesteuert wird, die im Laufe der Evolution festgelegt wurden. Es wurden neun vorläufige Kennzeichen identifiziert, die den gemeinsamen Nenner des Alterns darstellen. Vier haben eine genetische, drei eine zelluläre Grundlage und zwei finden in Geweben statt. Es wird weiterhin an einem besseren Verständnis dieser Prozesse und daran, wie man sie möglicherweise beeinflussen kann, geforscht. Heute führt die Reduktion physiologischer Funktionen zu sinkender Lebensqualität und langsam zunehmender Gebrechlichkeit. Diese Abnahme von Funktion, Mobilität und Lebensqualität spiegelt sich im Körper als Verlust von „magerer“ Körpermasse wider. Ein gewisser Teil dieser Einbußen geht auf einen Rückgang der Knochenmasse zurück, doch die wichtigste Triebkraft dieser Veränderung ist der Abbau von Muskelmasse. Wir müssen uns die Frage stellen, ob dies alles unvermeidbar ist.

    Lebensphasen und deren Charakteristika

    Mit Blick auf den Alterungsprozess lässt sich das Leben in drei Phasen einteilen. Die erste ist die Kindheit, die bis zum Alter von ungefähr 30 Jahren reichen kann. In dieser Zeit starten wir in das Berufsleben und übernehmen größere Verantwortung, etwa durch die Aufnahme von Hypotheken, Heirat und Kindererziehung. Die zweite Phase ist das Erwachsenenalter, das sich ungefähr vom Alter von 30 bis 60 Jahren erstreckt. In dieser Zeit versuchen wir, uns wieder von dieser Verantwortung zu entlasten. Wir hoffen darauf, die Hypothek zurückzubezahlen, unsere Kinder aufwachsen zu sehen und zu erleben, wie sie ausziehen und unabhängig werden, und haben hoffentlich genug gespart, um uns bequem zur Ruhe setzen zu können. Diese letzte Lebensphase beginnt ab dem Alter von 60 Jahren und wird „hohes Alter“ genannt. In dieser Zeit erleben wir die Auswirkungen des Alterungsprozesses als allmählichen Verlust von Funktion, Mobilität und Lebensqualität. Die gute Nachricht ist, dass dieser Funktionsverlust abgewendet werden kann. Daten weisen darauf hin, dass Personen, die während des traditionellen Erwachsenenalters die Möglichkeit hatten, sich um sich selbst zu kümmern, besser mit dieser dritten Lebensphase zurechtkommen. Sie sind kräftiger, aktiver und haben eine höhere Lebensqualität. Idealerweise sollte diese letzte Lebensphase so aktiv und erfüllend wie die beiden vorherigen Phasen sein, jedoch ohne die gleiche Verantwortung. Vielleicht sollten die drei Phasen in „glücklich“, „glücklicher“ und „am glücklichsten“ umbenannt werden?

    Erhalt der körperlichen Funktionalität

    Wie können wir dafür sorgen, dass wir in unserem Leben weiterhin aktiv bleiben? Wichtig ist, dem Verlust von Muskelmasse vorzubeugen und damit die funktionale Alterung hinauszuzögern. Funktionale Alterung ist direkt mit einem Verlust an Muskelmasse assoziiert. Dieser kann aufgrund von fehlender Stimulation zum Erhalt der Muskelmasse auftreten, oder aufgrund von Gelenkverletzungen oder Erkrankungen, die normale körperliche Aktivitäten einschränken, welche zur Bewahrung der Muskelmasse wichtig sind.

    Für die Entwicklung und den Erhalt magerer Körpermasse sind vier Punkte erforderlich:

    • Gewichtsbelastung, die wichtigste Stimulation für Entwicklung und Erhalt von Muskelmasse;
    • eine ausreichende Menge an MuskelBausteinen in Form von Aminosäuren aus proteinhaltigen Nahrungsmitteln;
    • ausreichende Energieaufnahme zur Unterstützung von Erhalt und Wachstum und
    • ausreichend Schlaf und Erholung, während der Reparatur und Aufbau stattfinden.

    Wenn Menschen älter werden, treiben sie oft nicht mehr regelmäßig Sport. Damit entfällt der Hauptstimulus für den Erhalt und die Entwicklung magerer Körpermasse. Gewichtsbelastungen sind entscheidend dafür, im Alter stark und vital zu bleiben. Selbst im Alter von über 80 Jahren ist es noch vorteilhaft, mit Gewichtstraining zu beginnen. Mit zunehmendem Alter ist eine ausreichende Proteinaufnahme essenziell, und es wird angenommen, dass der Bedarf sogar höher ist als in jüngeren Bevölkerungsgruppen. Die aktuelle Empfehlung für die tägliche Proteinaufnahme liegt bei 0,8 g/kg Körpergewicht, und es gibt Hinweise darauf, dass Personen über 50 Jahren sogar 1 g/kg Körpergewicht zu sich nehmen sollten. In der westlichen Welt ist eine zu geringe Kalorienaufnahme nur selten der Grund für schwindende Muskelmasse. Allerdings nehmen eine unzureichende Schlafqualität und -dauer bei älteren Personen zu. [Zitat] All diese Bereiche müssen angesprochen werden, damit die magere Körpermasse im Alter erhalten bleibt. Werden diese Punkte erfüllt, ist es möglich, im Alter fitter und aktiver zu sein als gedacht, und dies kann Menschen dabei unterstützen, die physiologische Funktion und Lebensqualität im Alter zu bewahren.

    Gründe für körperliche Einschränkungen

    Verletzungen oder Gelenksdegeneration, die zu Inaktivität führen, sind ein weiterer wichtiger Grund für die Abnahme magerer Körpermasse. Gelenkschmerzen und -beschwerden nehmen mit dem Alter zu und könnten der Hauptgrund für fehlende sportliche Betätigung sein. Wird Sport getrieben, leiden 36% der jüngeren Menschen an muskuloskelettalen Erkrankungen, und dieser Wert steigt auf 68% bei den Über-65-Jährigen. (Gelenkschmerzen und -beschwerden sind die häufigsten Leiden bei Personen unter 65 Jahren und die zweithäufigsten bei Personen über 65 Jahren, wobei 25% der Erwachsenen an Knieproblemen leiden.) (1) Früher wurde versucht, Gelenkschmerzen mit antientzündlichen Medikamenten wie nicht-steroidalen anti-inflammatorisch wirkenden Arzneimitteln (NSAID) oder Inhaltsstoffen von Lebensmitteln wie Curcumin, Weihrauch, essenziellen Omega-3-Fettsäuren, Antioxidanzien einschließlich Vitamin C und Gelenkbausteinen wie Glucosamin und Chondroitin zu kurieren. NSAID haben zwar ihren festen Platz in der Behandlung von Gelenkschmerzen, bringen jedoch auch bedeutende Nebenwirkungen mit sich und sind die häufigste Ursache von gastrointestinalen Blutungen. [Zitat] In der täglichen Routine wird zudem oft der deutliche hypertensive Effekt von NSAID im Alltag vergessen.

    UC-II® nicht denaturiertes Kollagen Typ II

    Kürzlich wurde UC-II® nicht denaturiertes Kollagen Typ II als möglicher Kandidat für die Bekämpfung von Gelenkbeschwerden identifiziert. Dabei handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel, das in einem speziellen patentierten Herstellungsverfahren mit niedrigen Temperaturen und ohne Enzymeinsatz aus dem Brustbein von Hühnern gewonnen wird. Dabei bleibt das Kollagen in seiner wichtigen, nicht denaturierten Form erhalten und wird in verschiedenen oralen Darreichungsformen angeboten.

    Der dazugehörige Wirkmechanismus ist interessant und unterscheidet sich von anderen Nahrungsergänzungsmitteln für die Gelenkgesundheit auf dem Markt. Andere Inhaltstoffe von Ergänzungsmitteln benötigen große Mengen eines Gelenkbausteins. UC-II® nicht denaturiertes Kollagen Typ II wirkt vermutlich über orale Toleranz, die auf eine Interaktion zwischen UC-II® nicht denaturiertem Kollagen Typ II und den Immunzellen der Peyer-Plaques im Dünndarm zurückgeht. Die in dieser Interaktion gebildeten regulatorischen T-Zellen produzieren antientzündliche Zytokine in den Gelenken, die wiederum eine symptommodulierende und reparierende Wirkung auf die Gelenke haben.

    In mehreren klinischen Studien wurde gezeigt, dass UC-II® nicht denaturiertes Kollagen Typ II nicht nur bei Personen mit Arthrose, sondern auch bei Gesunden vorteilhaft für die Gelenke ist. 2002 zeigten Bagchi et al. erfolgreich, dass Frauen mit Gelenkproblemen einen klinisch bedeutsamen Nutzen bei der Gelenkgesundheit erreichen konnten. Später wurden in zwei weiteren klinischen Studien (Crowley et al. und Lugo et al.) ähnliche Vorteile bei Personen mit Arthrose des Knies bestätigt (2 – 4). In diesen kontrollierten Studien hatte UC-II® nicht denaturiertes Kollagen Typ II auf dem WOMAC-Score eine statistisch signifikant höhere Wirksamkeit als Glucosamin und Chondroitin. Eine randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studie (Lugo et al.) ergab, dass UC-II® nicht denaturiertes Kollagen Typ II bei gesunden Erwachsenen mit Gelenkschmerzen nach Treppensteigen die Erholung nach der Belastung im Vergleich zur Baseline signifikant verbesserte (3). UC-II® wird einmal täglich in einer geringen, wirksamen Dosis eingenommen und macht es älteren Verbrauchern damit leichter, das Mittel zu schlucken und an die Einnahme zu denken. Kapseln sind dank einiger entscheidender Vorteile – insbesondere bei der Verbraucher-Compliance – die bevorzugte Darreichungsform von UC-II®. Sie sind ein sicheres Behältnis und schützen das nicht denaturierte Kollagen Typ II.

    Der Alterungsprozess ist ein komplexes Thema, das sich ständig weiterentwickelt. Die Wissenschaft wird bald sicherlich einige neue Geheimnisse lüften können. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass wir schon heute auf vieles Einfluss nehmen können. Ein aktiver Lebensstil, eine gesunde Ernährung mit der richtigen Mischung aus Makronährstoffen, ausreichend Schlaf und die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wie UC-II® nicht denaturiertes Kollagen Typ II können uns helfen, in Würde zu altern.

    Quellen: Vitalstoffe

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